Sommerfahrt

04.08.2017

Heute war vielleicht ein Tag…Für solch Momente liebe ich es -und bin einfach furchtbar stolz darauf Pfadfinder zu sein! Aber nun zu den Geschehnissen:

Nachdem wir um 6 Uhr aufstanden, alles verstaut war und wir gefrühstückt hatten, ging es gegen 8 Uhr los zur Bushaltestelle. Zwei Busfahrten später stiegen wir auf den Zug um, der uns nach Mont de Masar brachte. Hier begann der große Spaß: Eine gefühlt ewig lange Strecke in glühender Hitze…Juhuuu! Anfänglich gedacht die Hitze würde sich außerhalb der Stadt wenigstens etwas legen zerschlugen sich unsere Hoffnungen leider schon bald.

Es ging schon auf den Abend zu und unsere 12 köpfige Gruppe war schon wirklich sehr am Ende, da liefen wir an einer Hecke vorbei. Hinter der Hecke kläffte, wie in Frankreich oft üblich, ein Hund. Plötzlich tauchte auch noch ein Mann auf der uns auf Französisch- natürlich, fragte ob wir Wasser bräuchten. Natürlich nahmen wir sein Angebot dankbar an. Während alle ihr Wasser in der Wohnküche des Mannes, der übrigens Christoph hieß, aufgefüllt bekamen, fragte er uns neben vielen anderen Dingen auch, wo wir denn schlafen würden. Und ja, wie man sich das jetzt sicherlich vorstellen kann, stellte er uns die Wiese neben seinem Haus zum Zelten zur Verfügung, da wir noch nicht wussten wo wir übernachten sollten. Aber damit nicht genug: Während wir dabei waren unser köstliches Abendessen Chilli con Carne zuzubereiten, kam Christoph mit seiner Frau zu uns und fragte uns, ob wir zum Frühstück Kaffee haben wollten. Natürlich drucksten wir noch etwas herum, da sie uns ja schon die Wiese überlassen hatten, doch willigten wir letzten Endes doch ein und verabredeten uns für 7 Uhr.

 

05.08.2017

Da wir nur davon ausgegangen waren Kaffee und Kaba zu bekommen, saßen wir um 6.30 Uhr in unserem Frühstückskreis und aßen unser Müsli, als Christoph uns um 7 Uhr holte und hinter sein Haus führte. Was wir dort vorfanden, verschlug uns die Sprache: Frische Croissants, Baguette, diverse Marmeladen, selbstgemachten Honig, Kaffee, Kaba, Tee, Kekse und vieles andere standen auf dem Terrassentisch. Etwas unsicher und zögerlich machten wir uns nach und nach über das Buffet her. Währenddessen unterhielten wir uns mit Christoph und seiner Frau, diesmal auf Englisch.

Nachdem wir das Festmahl getilgt hatten, stellten wir uns alle auf eine Erhöhung neben der Terrasse und sangen „Nehmt Abschied Brüder“. Anschließend überreichte Sven eines ihrer Halstücher und tauschten die Kontaktdaten aus. Nachdem wir uns herzlich voneinander verabschiedet hatten ging es dann weiter durch die Gascogne…“